VI.8.

8. Schmetterlingstramete

Das onkologische Adjuvans PSK/PSP – klinische Studien zu Trametes versicolor und das "regenbogenfedrige" Muster.

Lateinischer_name: Trametes versicolor (L.) Lloyd, syn. Coriolus versicolor (Polyporaceae)Wichtigste_bioaktivstoffe: PSK (Polysaccharid-K, Krestin – proteingebundenes β-Glucan, japanische Isolierung), PSP (Polysaccharopeptid – chinesische Isolierung), β-1,3/1,4-Glucane, Ergosterol, CoriolanFODMAP: 🟢 niedrig (der Pilz ist hart und wird nicht gegessen – Dekokt, Pulver, Extrakt)Evidenzniveau: ★★★ (das am besten erforschte Pilzprodukt – mehr als 400 Human-RCTs, japanische onkologische Adjuvans-Metaanalysen bei Kolon-, Magen- und Brustkrebs)Position: β-Glucan → Immunaktivierung über Dectin-1 / TLR-2 + Zunahme von Bifidobacterium und Lactobacillus, Unterstützung der Mucinsynthese
🎯 Das Wichtigste in 1 Minute

Was liefert es? Das weltweit am besten erforschte Pilzprodukt – PSK (Krestin) war jahrzehntelang das japanische onkologische Standardadjuvans begleitend zur Chemotherapie bei Kolon- und Magenkrebs. Die immunmodulierenden β-Glucan-Protein-Komplexe modulieren die NK-Zell-Aktivität, die Makrophagenfunktion und das Treg/Th17-Gleichgewicht.

Wie viel? Als Präparat täglich 1000–3000 mg standardisierter PSP- oder PSK-Extrakt, zu den Mahlzeiten, typischerweise in Kuren von 3–6 Monaten. Als onkologisches Adjuvans unter ärztlicher Aufsicht.

Wann meiden? Aktiver Autoimmunschub, Immunsuppressiva-Therapie, nach einer Organtransplantation, bestimmte Phasen der Chemotherapie (Rücksprache mit dem Onkologen ist zwingend).

📜 Historischer Überblick

Die Schmetterlingstramete (japanisch: "Kawaratake" – Flussuferpilz; chinesisch: "yun zhi" – Wolkenpilz) ist einer der geografisch am weitesten verbreiteten Pilze der Welt – in Europa, Asien und Nordamerika ist der gestreift gefärbte, fächerförmige Fruchtkörper auf Totholzstümpfen häufig. Die chinesische Heiltradition der Tang-Dynastie (618–907) erwähnt ihn im Kräuterbuch Bencao Gangmu (1578) mit der Indikation "Qi-stärkend, milzunterstützend". Japanische Bergmönche nutzten ihn in der Yamabushi-Tradition während langer Klausuren als Energiespender.

Die moderne Ära begann 1965, als ein japanischer Chemieingenieur, Toshiro Kobayashi, beobachtete, dass sein an Krebs erkrankter Nachbar in der industriell chemisch belasteten Zone sich wohlfühlte, nachdem er regelmäßig ein Dekokt aus Schmetterlingstramete getrunken hatte. Daraufhin machte sich Kureha Chemical Industry (heute Kureha Corp.) daran, den Wirkstoff zu isolieren. 1970 isolierten Tsukagoshi und sein Team PSK (Polysaccharid-K, "Krestin"), einen β-1,3/1,6-Glucan-Protein-Komplex, der an eine β-1,4-Hauptkette gebunden ist. 1977 ließ das japanische Gesundheitsministerium PSK (Handelsname: Krestin®) als onkologisches Adjuvans zu – damit wurde Krestin das weltweit erste offiziell zugelassene onkologische Adjuvans aus einem Pilzprodukt. In den 1980er-Jahren erreichte es einen Jahresumsatz von mehreren Hundert Millionen Dollar und wurde in die japanische Krankenversicherung aufgenommen.

Die klinische Evidenz ist robust: Die Metaanalyse von Sakamoto et al. 2006 (8 RCTs, 8009 Kolonkarzinompatienten) zeigte mit PSK als Adjuvans begleitend zur Chemotherapie eine absolute Überlebensverbesserung von 9 % in der 5-Jahres-Nachbeobachtung. [1397] Oba et al. 2007 (Magenkrebs, 8 RCTs) zeigten ähnliche Ergebnisse. [1398] Zugleich ging der PSK-Einsatz in Japan ab den 2010er-Jahren zurück – mit dem Aufkommen moderner zielgerichteter Therapien und der Immuntherapie (PD-1-/PD-L1-Inhibitoren) ist seine klinische Rolle relativ. Das chinesische PSP (Polysaccharopeptid, Gruppe um Yang und Yunyu, 1983, Shanghai-Schule) ist ein Produkt mit ähnlichem Profil und leicht abweichendem β-Glucan-/Protein-Verhältnis.

Wissenschaftlicher Hintergrund

PSK und PSP sind β-Glucan-Protein-Konjugate (PSK: ~100 kDa, 25–38 % Protein, mit β-1,4-Hauptkette und β-1,3/1,6-Verzweigung). Sobald sie den Darm erreichen, erkennen die dendritischen Zellen und Makrophagen der Peyer-Plaques sie über Dectin-1- und TLR-2-Rezeptoren und induzieren eine TH1-gerichtete Zytokinantwort (IL-12, IFN-γ, TNF-α). Das aktiviert die Zytotoxizität der natürlichen Killerzellen (NK), verschiebt tumorassoziierte Makrophagen von der M2- in Richtung M1-Polarisierung und verlagert das Treg/Th17-Gleichgewicht in eine antitumorale Richtung. [1404]

Detaillierte onkologische Humanevidenz:

  • Kolonkarzinom: Metaanalyse Sakamoto 2006 (8 RCTs, 8009 Patienten, 5-Jahres-Nachbeobachtung) → 9 % absolute Überlebensverbesserung Chemotherapie + PSK gegenüber Chemotherapie (HR 0,71; 95 % KI 0,55–0,90).
  • Magenkarzinom: Metaanalyse Oba 2007 (8 RCTs) → bescheidener, aber signifikanter Anstieg des 5-Jahres-Überlebens.
  • Mammakarzinom: Iino 1995 (914 Patientinnen) → Verbesserung des rezidivfreien 5-Jahres-Überlebens beim Mammakarzinom im Stadium II–III mit PSK + Tamoxifen als Adjuvans. [1401]
  • Lungenkarzinom: mehrere japanische RCTs mit bescheidenen Ergebnissen.
  • Ovarialkarzinom: kleinere RCTs mit positiven, aber heterogenen Ergebnissen.

Die systematische Übersichtsarbeit von Eliza et al. 2012 (Recent Pat Inflamm Allergy Drug Discov) kam zu dem Schluss: "PSK als Adjuvans begleitend zur Chemotherapie beim Kolonkarzinom bringt eine signifikante Überlebensverbesserung, Evidenzniveau moderat." [1399] Das ist die höchste klinische Evidenz, die für einen Pilz-Bioaktivstoff verfügbar ist (eine direkte Cochrane-Übersicht wurde bislang nicht durchgeführt).

Immunologie: In der US-Pilotstudie von Standish 2008 erhielten Brustkrebspatientinnen 6 Wochen lang PSK-Extrakt – NK-Zell-Aktivität und CD8+/CD4+-Verhältnis verbesserten sich dosisabhängig. [1400] Wong 2005 (Hongkong, COPD-Pilotstudie): Die PSP-Kapsel verbesserte Lungenfunktion und Erschöpfungswerte. [1403]

Auf Mikrobiomebene zeigte die humane Pilotstudie von Pallav 2014 bei gesunden Erwachsenen mit 8 Wochen Schmetterlingstrameten-Extrakt eine signifikante Zunahme von Bifidobacterium und eine Abnahme von Clostridium [1402] – die Schmetterlingstramete hat also eine doppelte Wirkung: direkte Rezeptorstimulation von Immunzellen + präbiotische Mikrobiommodulation.

✅ Gut kombinierbar mit
  • + Vitamin C (Zitrone, Paprika, Kiwi): synergistische NK-Zell-Aktivierung, bessere β-Glucan-Aufnahme.
  • + Vitamin D (fetter Fisch, Sonnenlicht, Präparat): immunologisch komplementäre Wirkung, beide modulieren das Treg/Th17-Gleichgewicht.
  • + Anderen immunmodulierenden Pilzen (Maitake, Reishi, Shiitake): anderes β-Glucan-Profil → breiteres Spektrum der Immunantwort.
  • + Polyphenolreicher Ernährung (grüner Tee, Heidelbeere, Granatapfel): antioxidative + immunologische Synergie.
  • + Probiotika (Kefir, Joghurt, fermentiertes Gemüse): Die präbiotische Wirkung der Schmetterlingstramete trifft auf lebende Bakterien.
  • + Ballaststoffreicher Ernährung: Die β-Glucan-Mikrobiomaktivierung entfaltet sich gemeinsam vollständiger.
  • + Zink (Kürbiskerne, Rindfleisch): Cofaktor der NK-Zell-Funktion.
  • + Zu den Mahlzeiten: immer mit Essen, denn in Gegenwart von Magensäure ist der β-Glucan-Protein-Komplex mit der säurepuffernden Wirkung der Nahrung stabiler.
🚫 Nicht kombinieren mit
  • Immunsuppressiva (Tacrolimus, Ciclosporin, Kortikosteroide in Dauergabe): entgegengesetzte Pharmakologie – nach einer Organtransplantation meiden.
  • Bestimmten Chemotherapeutika (Cisplatin, Doxorubicin) – Timing! In onkologischen Protokollen wurde PSK in der Regel zwischen den Chemotherapiezyklen gegeben, nicht gleichzeitig. Für das Timing ist die Rücksprache mit dem Onkologen zwingend.
  • Antikoagulanzien (Warfarin, DOAK) in hohen Dosen: mäßig antiaggregatorische Wirkung bei hoch dosierten Präparaten.
  • Aktiver Blutgerinnungsstörung: meiden.
  • CYP3A4-Induktoren/-Inhibitoren: bescheidener In-vitro-Effekt, klinisch selten relevant.
  • 2 Wochen nach einer Lebendvirusimpfung: theoretische Interaktion mit der Immunaktivierung – 2 Wochen warten.
  • Kapsel auf nüchternen Magen: mäßige Magenreizung.
⚠️ Wann zu meiden – krankheitsspezifisch
  • Schub einer aktiven Autoimmunerkrankung (SLE, RA, MS, Morbus Crohn): Die Immunmodulation kann im autoimmunen Kontext kontraproduktiv sein.
  • Nach einer Organtransplantation: absolute Kontraindikation für Präparatedosen.
  • Im Umfeld einer Knochenmarktransplantation: Abstoßungsrisiko.
  • Aktive Sepsis, schwere akute Infektion: Risiko einer Immunüberreaktion.
  • Während der Induktionschemotherapie bei akuter Leukämie: Rücksprache mit dem Onkologen zwingend.
  • 2 Wochen nach einer Lebendvirusimpfung (BCG, MMR, Gelbfieber): theoretische Interaktion.
  • Schwangerschaft: humane Sicherheitsdaten fehlen – meiden.
  • Blutungsneigung: wegen der mäßig antiaggregatorischen Wirkung.
  • Schub einer chronischen Lungenerkrankung (COPD, Asthma): selten berichtete Atemwegsreaktion (Einatmen des Pulvers – die Kapsel ist unbedenklich).
❌ Mythen und ihre Widerlegung

"Die Schmetterlingstramete heilt Krebs." Ein gefährlicher Mythos, und gerade wegen der robusten klinischen Evidenz zu PSK besonders schädlich. Die Evidenz betrifft die adjuvante Wirkung: Chemotherapie + PSK > Chemotherapie allein. Als eigenständige Krebstherapie ersetzt der Schmetterlingstrameten-Extrakt WEDER eine chirurgische, chemotherapeutische NOCH eine strahlentherapeutische Behandlung – und die Metaanalyse von Sakamoto dokumentiert genau diesen adjuvanten Kontext. Als Monotherapie angewendet ist er lebensgefährlich.

"PSP und PSK sind dasselbe." Nicht identisch. Beides sind aus der Schmetterlingstramete gewonnene β-Glucan-Protein-Komplexe, ABER das chinesische PSP (Shanghai-Isolierung, Stamm COV-1) und das japanische PSK (Kureha-Isolierung, Stamm CM-101) werden in unterschiedlichen Herstellungsverfahren mit unterschiedlichen β-Glucan-/Protein-Verhältnissen und Molekulargewichtsverteilungen produziert. Beide sind klinisch dokumentiert, doch die Studien liefen in unterschiedlichen Populationen und Protokollen. Beide sind auf dem Markt erhältlich.

"Alle Schmetterlingstrameten-Kapseln sind gleich." Ein großer Teil der Marktprodukte ist einfach pulverisierter Fruchtkörper mit nicht deklariertem β-Glucan-Gehalt. Echtes PSK oder PSP ist ein standardisierter Extrakt, gekennzeichnet mit β-Glucan ≥ 25 %, Polysaccharid ≥ 40 %. Billige Pulverkapseln haben einen Bioaktivstoffgehalt, der einen Bruchteil der klinischen Produkte ausmacht.

"Die Schmetterlingstramete beseitigt die Nebenwirkungen der Chemotherapie vollständig." Eine Übertreibung. In Studien verbesserte PSK die chemotherapiebedingte Leukopenie, Anämie und Lebensqualität mäßig, ABER Übelkeit, Haarausfall und Neuropathie blieben weitgehend bestehen. Die Schmetterlingstramete ist eine gute Ergänzung, KEIN Wundermittel.

"Wilde Schmetterlingstramete ist besser als kultivierte." Die Schmetterlingstramete ist einer der am leichtesten zu bestimmenden und zu sammelnden Pilze und auf Totholzstümpfen häufig. Prüfen Sie bei der Wildsammlung die Baumart (keine Sammlung unter chemisch gespritzten Bäumen) und die Artbestimmung (es gibt ähnliche Arten, z. B. Trichaptum biforme). Die kultivierte oder klinisch standardisierte Variante ist pharmakologisch konsistenter.

"Die Schmetterlingstramete kann man wie einen Champignon essen." Nein. Der Fruchtkörper der Schmetterlingstramete ist holzig, ledrig zäh – nicht direkt essbar. Traditionell wird er als Dekokt, Pulver oder Extrakt konsumiert. Rezepte für "Omelett mit Schmetterlingstramete" beruhen auf einem Missverständnis – die Bezeichnung frische weiche Schmetterlingstramete wird manchmal fälschlich für Coriolus pubescens oder eine andere Art verwendet.

"Schmetterlingstrameten-Tee stärkt das Immunsystem um ein Vielfaches." Die klinische Evidenz zeigt eine bescheidene, messbare Verbesserung der NK-Aktivität und eine Treg-Modulation – das ist KEINE "vielfache Stärkung des Immunsystems". Die "Immunsystemstärkung" ist eine Übertreibung; die Schmetterlingstramete moduliert die Immunantwort, sie überstimuliert sie nicht.

🍳 Küchenprotokoll

Tagesportion: 1–3 g standardisierter Schmetterlingstrameten-Extrakt (PSP oder PSK) täglich, zu den Mahlzeiten. Als onkologisches Adjuvans lautet das japanische Protokoll 3 g/Tag, in Kuren von 3–6 Monaten. Für die einfache präventive Anwendung 1 g/Tag Extrakt oder ein aus 5–10 g getrocknetem Fruchtkörper aufgebrühter Tee.

Zubereitungsmuster (traditionell chinesisch/japanisch):

  1. Geben Sie 5–10 g getrocknete, dünn geschnittene Schmetterlingstramete in 1 Liter Wasser.
  2. 60–90 Minuten bei niedriger Hitze unter einem Deckel köcheln lassen (damit die β-Glucane herausgelöst werden).
  3. Abseihen; die Flüssigkeit warm oder gekühlt trinken, mit Honig oder Ingwer abgeschmeckt.
  4. Der verbleibende Pilz kann 1- bis 2-mal erneut aufgekocht werden; danach kompostieren.

Klassische Muster:

  • Schmetterlingstrameten-Tee (chinesische Art) – einfaches tägliches Dekokt, von Natur aus wohlschmeckend (mild erdig, kaum bitter).
  • Chinesische "yun zhi"-Suppengrundlage – auf Knochenbrühebasis, 4–5 Stunden mit Schmetterlingstramete und Ingwer gekocht.
  • PSP-/PSK-Kapsel – zu den Mahlzeiten, Einnahme am Morgen.
  • Schmetterlingstrameten-Pulver in Smoothies – 1 TL am Morgen, Obst + Pflanzenmilch.

Traditionelle chinesische "Immunbrühe": Knochen + Schmetterlingstramete + Reishi + Cordyceps + Ingwer + Jujube, 4–6 Stunden langsam gekocht – viele traditionelle chinesische Familien bereiten sie jede Woche zu.

Lagerung: Getrockneter Fruchtkörper in einem luftdichten Glas, an einem dunklen, kühlen Ort, 2 Jahre stabil. Pulver 1 Jahr. Flüssigextrakt im Kühlschrank 6 Monate. Kapseln 24 Monate.

Was Sie vermeiden sollten: Kochen Sie sie nicht in Aluminiumgeschirr. Nehmen Sie sie nicht in hohen Dosen auf nüchternen Magen ein. Kombinieren Sie sie an Chemotherapietagen nicht ohne ärztlichen Rat. Sammeln Sie sie NICHT unter gespritzten Bäumen oder in industriell belasteten Zonen (die Schmetterlingstramete reichert Schwermetalle deutlich an!).

Literatur

[1397] Sakamoto J et al. Efficacy of adjuvant immunochemotherapy with polysaccharide K for patients with curatively resected colorectal cancer: a meta-analysis of centrally randomized controlled clinical trials. Cancer Immunol Immunother 2006;55(4):404–411. . 2006. Link

[1398] Oba K et al. Efficacy of adjuvant immunochemotherapy with polysaccharide K for patients with curative resections of gastric cancer. Cancer Immunol Immunother 2007;56(6):905–911. . 2007. Link

[1399] Eliza WL et al. Efficacy of Yun Zhi (Coriolus versicolor) on survival in cancer patients: systematic review and meta-analysis. Recent Pat Inflamm Allergy Drug Discov 2012;6(1):78–87. . 2012. Link

[1400] Standish LJ et al. Trametes versicolor mushroom immune therapy in breast cancer: a phase I trial. ISRN Oncol 2008;2008:251632. . 2008.

[1401] Iino Y et al. Immunochemotherapies versus chemotherapy as adjuvant treatment after curative resection of operable breast cancer. Anticancer Res 1995;15(6B):2907–2911. . 1995.

[1402] Pallav K et al. Effects of polysaccharopeptide from Trametes versicolor on gut microbiota in humans. ISRN Microbiology 2014;2014:548604. . 2014. Link

[1403] Wong CK et al. Immunomodulatory activities of Yun Zhi and Danshen in post-treatment breast cancer patients. Am J Chin Med 2005;33(3):381–395. . 2005. Link

[1404] Kidd PM. The use of mushroom glucans and proteoglycans in cancer treatment. Altern Med Rev 2000;5(1):4–27. . 2000.

PG
Lebensmittel-Handbuch · Autoren: Dr. Patay Gábor — Arzt, Mikrobiota-Spezialist · Dr. Bezzegh Attila — ärztlicher Direktor, klinischer Mikrobiologe · Dra. Anna Munar — Ärztin, Exposom-Spezialistin
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